Donnerstag, 9. Dezember 2010

Vergolden Teil 2

Heute morgen konnte ich es nicht mehr erwarten, ich habe den noch warmen Ofen geöffnet, um mit Handschuhen meine Sachen ans Licht zu holen. Hier die ersten Ergebnisse:

Nach dem Goldbrand

Vor dem Bemalen mit "flüssigem Gold".

Nachher

So sieht die Schale nach dem Goldbrand aus. In einer speziellen Technik habe ich Schrift aufgedruckt. Die Vorlage stammt aus einem alten Kochbuch meiner Großmutter:

Koch-ABC der bürgerlichen Küche


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Vergolden von Keramik


Viele meiner Keramikarbeiten werden nach dem Glasurbrand mit goldenen Akzenten versehen. Es ist tatsächlich echtes Gold, das hier hier in dem kleinen braunen Fläschchen seht. Es ist sehr kostbar und teuer und wird mit sehr feinen Pinseln auf die Keramiken aufgetragen. Unten auf den Fotos seht ihr eine Schale, die ich heute Abend bemalt habe und gerade in den Ofen gewandert ist. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis!

Ich verwende feine Pinsel zum Auftragen des in Öl gelösten Goldes.

Die Schale wird bemalt.

Hier seht ihr die fertig bemalte Schale, die heute Nacht im Ofen gebrannt wird.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Weihnachten für Rentiere


Bald ist Weihnachten und somit auch die Zeit für fröhliche Rentierbilder. Rentiere gehören zu den beliebtesten Weihnachtssymbolen und zum jährlichen festlichen Auftritt dazu. Wie es jedoch in der Realität aussieht, können Sie aus einer Untersuchung der WSPA erfahren. Sie zeigt das Leiden, dass den Rentierherden in Schweden und Finnland zugefügt wird, wenn sie in großer Zahl zusammengetrieben, transportiert und abgeschlachtet werden.Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Grausamkeit weitergeht. Wer möchte, kann hier eine Petition unterschreiben, in der die Abgeordneten des Nordischen Ministerrates aufgefordert werden, die Erklärung von Växjö * und die bestehenden Tierschutzgesetze von 1988 und 1996 zu befolgen.


Der Bericht und die Bilder decken die Misshandlungen auf, die den Tieren während des gesamten, weitgehend kommerziellen Prozesses zugefügt werden.

* Diese besagt, dass Tiere fühlende und leidende Wesen sind, die über ihr eigenes inneres Wertgefühl verfügen, und dass sie dementsprechend respektiert werden müssen.

Text und Grafik: WSPA

Sonntag, 5. Dezember 2010

Zum 2. Advent: Wie ein Engel entsteht ...

Nach dem Modellieren und dem 1.Brand wird die Skulptur mit keramischen Farben bemalt.
Danach werden Oxide und evetl. auch Glasur aufgetragen.
 
So sieht der Engel nach dem Brennen aus.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Rakubrand in Frankreich / Teil 2

Mit einem Blick in den glühenden Ofen, möchte ich nun den 2.Teil fortsetzen. Außerdem könnt ihr mich in meiner Ausrüstung sehen, die ich brauche, um mich etwas vor der Hitze (immerhin 1000 Grad) zu schützen. Ich benutze einen alten Motarradhelm für den Kopf und extra beschichtete Handschuhe, die die Hitze abhalten können. Der Umgang mit der langen Zange braucht schon etwas Übung, was die Handschuhe in Gr. XL auch nicht gerade vereinfachen. Am Schluss sehr ihr noch einige Stücke, die an diesem Wochenende gebrannt wurden.

Blick in den glühenden Rakuofen

Mit einer langen Zange werden die Objekte aus dem Ofen geholt.

Eine große Kugel im Sägemehl.
Nach dem Räuchern muss die Keramik gesäubert werden.
 
Raku-Fliese mit Vogel
 
Seifenschale aus dem Rakubrand.

Vase / Gefäß mit Stern
Raku-Fisch

Relief mit Fisch aus dem Rakubrand

Montag, 29. November 2010

Haiti Chérie

Foto: W.Pühmeyer 1986
Der Adventsverkauf am Wochenende war ein voller Erfolg, gestern waren viele Besucher im Atelier und nun sitze ich hier gemütlich am Frühstückstisch im warmen Zimmer. Ich weiß nicht warum, aber meine Gedanken schweifen ab ins ferne Haiti, wo ich vor etwa 46 Jahren mit meinen Eltern 3 Monate eine tolle Zeit verbringen durfte, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde.

Seit Monaten hören wir immer wieder schlimme Nachrichten aus Haiti, erst war es das verheerende Erdbeben und jetzt ist es die Cholera, an der bereits 3000 Menschen erkarnkt sind. "Hier leben Menschen auf engstem Raum zusammen - unter hygienischen Bedingungen, die nicht so sind, wie sie sein sollten", sagte Melanie Brooks, Sprecherin von CARE International - einer Organisation, die in Haiti arbeitet. "Die Menschen hier sind sehr anfällig für Infektionskrankheiten. Wenn das Port-au-Prince erreicht, wird befürchtet, dass es sich schnell verbreiten könnte." Hilfsorganisationen, die seit dem Erdbeben im Januar in dem bitterarmen Land sehr präsent sind, verteilten Tabletten für die Wasserreinigung und Seife. "So etwas Einfaches wie ein Stück Seife kann Leben retten", erläuterte Brooks.

TiCorn (kleine Cornelia auf Creole) wurde 1953 in einer deutschen Familie in Cap Haitien/Haiti geboren, die seit mehreren Generationen dort ansässig ist. Sie verbrachte den Großteil ihrer Kindheit in Cap Haitien und begann im Alter von 12 Jahren Gitarre zu spielen und zu singen. Heute lebt sie in Hamburg und unterstützt musikalisch mit zahlreichen Benefizveranstaltungen in Europa den Wiederaufbau von Haiti.

Wenn Du auf das Foto unten klickst, kannst Du mehr über TiCorn erfahren. 

Copyright Cornelia Schütt
Höre TiCorn bei YOUTUBE: Haïti Rise up by TiCorn & friends

Samstag, 27. November 2010

Adventsstimmung im Keramikatelier

Adventsausstellung in unserer Werkstatt "Atelier Terra Cara"
Wann: Samstag, 27.11.2010 und Sonntag, 28.11.2010 von 14 bis 18 Uhr
Wo: Esslingen-Sulzgries, Kelterstraße 32


Freitag, 26. November 2010

Let it snow ....

Heute Morgen sieht es bei uns so aus -->

Nun, bis jetzt scheint mein Piepmatz noch ganz fröhlich zu sein - auch unter einer kleinen Haube aus Schnee!
Tipps:
In unserem Keramikatelier findet morgen und übermorgen (Samstag und Sonntag) die diesjährige ADVENTSAUSSTELLUNG statt. Ich möchte Euch alle ganz herzlich dazu einladen! Ich freue mich über zahlreiche Gäste!

Einen Besuch wert ist auch der WEIHNACHTSMARKT und insbesondere der MITTELALTERMARKT in ESSLINGEN. Wer sich in aller Ruhe umschauen möchte, der sollte auf jeden Fall die Wochenenden meiden!

Noch etwas Trauriges... Eine Amsel ist gegen ein Fenster geflogen. Ich werde sie nachher begraben.

Mittwoch, 24. November 2010

Rakubrand in Frankreich / Teil 1

Heute habe ich eigentlich gar keine Zeit, um an meinem Computer zu sitzen! Ich muss Keramik verpacken und verschicken, meine Sachen glasieren, die noch bis zur Adventsausstellung am Wochenende fertig sein sollen, ach ja, ich gehe außerdem noch zur Krankengymnastik, mit den Hunden in den Wald .... Trotzdem möchte ich Euch ein paar Fotos zeigen, die ich letzte Woche in Frankreich / Departement Vosges gemacht habe. Eine gute Gelegenheit, einen RAKUBRAND zu machen, denn dort stört es niemanden, wenn ich etwas Rauch produziere ...

Mein Rakuofen glüht
 
In den Eimern werden die Objekte geräuchert

Glühende Tonkugel
Die glühenden Objekte entzünden das Sägemehl in den Eimern.
Das Sägemehl glüht.

Wenn ich mich umdrehe, sehe ich über das ganze Tal.
Fortsetzung folgt ...